Mittwoch, 22. Februar 2012

Heinrich Rudolf Hertz





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Anlässlich seines 155. Geburtstages ehrt Google den deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz mit einem Doodle© Screenshot von google.de
Er ist einer der bedeutendsten Physiker des 19. Jahrhunderts. Mit seinen Arbeiten zu elektromagnetischen Wellen schuf Heinrich Rudolf Hertz die Grundlage für drahtlose Telegrafie und die Erfindung des Radios.



Hertz kam am 22. Febraur 1857 als Sohn einer angesehenen hanseatischen Familie zur Welt. Sein Vater war Richter, Senator und später Chef der Hamburger Justizverwaltung, seine Mutter die Tochter eines Garnisonsarztes. Hertz hatte vier Geschwister.
Nach seinem Abitur nahm er das Studium der Mathematik und Physik auf. Nach einer kurzen Zeit in München verschlug es ihn nach Berlin. Bereits im Alter von 23 Jahren promovierte er mit einer Arbeit über die Rotation von Metallkugeln in einem Magnetfeld. Nur zwei Jahre später ist er Privatdozent für Theoretische Physik in Kiel. Es folgen Professuren in Karlsruhe und Bonn. Berufungen nach Berlin, Gießen und Amerika lehnte er dankend ab.
Am 1. Januar 1894 stirbt Hertz im Alter von nur 36 Jahren an den Folgen einer Blutvergiftung. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.

Folgenreiche Entdeckungen

Hertz' Entdeckungen hatten weitreichende Konsequenzen. Mit dem hertzschen Oszillator wies er die Existenz elektromagnetischer Wellen nach und zeigte, dass sie sich auf gleiche Art und mit gleicher Geschwindigkeit wie Licht ausbreiteten. 1886 gelang ihm ein Experiment zur Übertragung von Wellen von einem Sender auf einen Empfänger. Damit schaffte Hertz die Grundlage für drahtlose Telegrafie und das Radio.
Nach seinem Tod wurden ihm einige Ehrungen zuteil. Nicht nur der Hamburger Fernsehturm trägt seinen Namen, auch einige Schulen, Hörsäle und Institute wurden nach dem Physiker benannt. Die bedeutendste Auszeichnung jedoch erhielt er von seinen Berufskollegen. Seit 1933 heißt die physikalische Einheit der Frequenz "Hertz" (1 Hz) und ist im internationalen metrischen System fest verankert.

Anlässlich seines 155. Geburtstages ehrt Google den deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz mit einem Doodle© Screenshot von google.de
Er ist einer der bedeutendsten Physiker des 19. Jahrhunderts. Mit seinen Arbeiten zu elektromagnetischen Wellen schuf Heinrich Rudolf Hertz die Grundlage für drahtlose Telegrafie und die Erfindung des Radios.

Nach seinem Abitur nahm er das Studium der Mathematik und Physik auf. Nach einer kurzen Zeit in München verschlug es ihn nach Berlin. Bereits im Alter von 23 Jahren promovierte er mit einer Arbeit über die Rotation von Metallkugeln in einem Magnetfeld. Nur zwei Jahre später ist er Privatdozent für Theoretische Physik in Kiel. Es folgen Professuren in Karlsruhe und Bonn. Berufungen nach Berlin, Gießen und Amerika lehnte er dankend ab.
Am 1. Januar 1894 stirbt Hertz im Alter von nur 36 Jahren an den Folgen einer Blutvergiftung. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.

Folgenreiche Entdeckungen

Hertz' Entdeckungen hatten weitreichende Konsequenzen. Mit dem hertzschen Oszillator wies er die Existenz elektromagnetischer Wellen nach und zeigte, dass sie sich auf gleiche Art und mit gleicher Geschwindigkeit wie Licht ausbreiteten. 1886 gelang ihm ein Experiment zur Übertragung von Wellen von einem Sender auf einen Empfänger. Damit schaffte Hertz die Grundlage für drahtlose Telegrafie und das Radio.
Nach seinem Tod wurden ihm einige Ehrungen zuteil. Nicht nur der Hamburger Fernsehturm trägt seinen Namen, auch einige Schulen, Hörsäle und Institute wurden nach dem Physiker benannt. Die bedeutendste Auszeichnung jedoch erhielt er von seinen Berufskollegen. Seit 1933 heißt die physikalische Einheit der Frequenz "Hertz" (1 Hz) und ist im internationalen metrischen System fest verankert.

Berichtet Stern.de 
 Katharina Gipp

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