Mittwoch, 25. März 2026

Novagreen Energy: Ganzheitliche Energielösungen mit Solar, Wärmepumpen, Klimaanlagen und Lüftung

Die Energiewende findet nicht nur auf politischer Ebene statt – sie beginnt ganz konkret im eigenen Zuhause und im eigenen Betrieb. Wer heute modernisiert oder neu baut, möchte vor allem drei Dinge: planbare Energiekosten, hohen Komfort und eine Lösung, die langfristig funktioniert. Genau hier setzt

In diesem Beitrag zeigen wir, wie die einzelnen Systeme funktionieren, warum die Kombination so sinnvoll ist und wie Novagreen Energy Projekte von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme begleitet.


Wer ist Novagreen Energy?

Novagreen Energy steht für moderne, effiziente und nachhaltige Gebäudetechnik. Der Fokus liegt darauf, Strom, Wärme und Raumklima als Gesamtsystem zu denken – statt einzelne Komponenten unabhängig voneinander zu installieren. Das Ergebnis: Lösungen, die im Alltag einfacher zu bedienen sind, effizienter laufen und sich wirtschaftlich besser planen lassen.

Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Gewerbe: Ziel ist immer eine Anlage, die zu Gebäude, Nutzungsverhalten und Budget passt – mit klarer Projektstruktur und einem zentralen Ansprechpartner.


Photovoltaik (Solar): Eigenen Strom erzeugen und smarter nutzen

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in Strom um. Dieser Strom kann direkt im Haushalt oder Betrieb genutzt werden – zum Beispiel für:

  • Haushaltsgeräte und Beleuchtung

  • E-Auto / Wallbox

  • Wärmepumpe

  • Klimaanlage

  • Lüftungsanlage

Der große Vorteil: Je mehr selbst erzeugter Strom direkt verbraucht wird, desto stärker wirkt sich die PV-Anlage auf die laufenden Kosten aus. Deshalb ist die richtige Auslegung entscheidend: Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung, Verbrauchsprofil und zukünftige Verbraucher (z. B. Wärmepumpe oder E-Mobilität) sollten von Anfang an mitgedacht werden.

Novagreen Energy unterstützt dabei von der Potenzialanalyse bis zur Umsetzung – mit dem Ziel, eine PV-Anlage zu planen, die nicht nur „passt“, sondern im Alltag maximalen Nutzen bringt.


Wärmepumpen: Heizen (und oft auch Kühlen) mit effizienter Technik

Wärmepumpen nutzen Umweltenergie (z. B. aus der Außenluft) und machen daraus Heizwärme und Warmwasser. Sie gelten als zentrale Technologie für klimafreundliches Heizen – besonders dann, wenn sie richtig dimensioniert und sauber in das Gebäude integriert werden.

Wichtige Punkte bei der Planung sind u. a.:

  • Gebäudedämmung und Wärmebedarf

  • Heizflächen (Fußbodenheizung oder Heizkörper)

  • Warmwasserbedarf und Komfortwünsche

  • Aufstellort, Schallschutz und Leitungsführung

  • Regelung und effiziente Betriebsweise

Der größte Hebel entsteht, wenn Wärmepumpe und PV-Anlage als System geplant werden: Dann kann ein Teil der benötigten Energie direkt vom eigenen Dach kommen. Das erhöht den Eigenverbrauch und kann die Betriebskosten deutlich verbessern.

Novagreen Energy begleitet den gesamten Prozess – von Beratung und Auslegung über Lieferung und Montage bis zur Inbetriebnahme.


Klimaanlagen: Komfort, Effizienz und moderne Raumklimasteuerung

Klimaanlagen sind längst nicht mehr nur „Kälte im Sommer“. Moderne Systeme können – je nach Ausführung – auch effizient heizen (z. B. in Übergangszeiten) und sorgen für ein konstant angenehmes Raumklima.

Typische Vorteile moderner Klimasysteme:

  • Schnelle Temperaturregelung

  • Hoher Komfort in heißen Sommern

  • Effiziente Technik (je nach System)

  • Individuelle Zonensteuerung (z. B. einzelne Räume)

In Kombination mit PV kann der Strombedarf einer Klimaanlage besonders tagsüber – also genau dann, wenn die Sonne scheint – teilweise durch Eigenstrom gedeckt werden. Das macht die Lösung nicht nur komfortabel, sondern auch wirtschaftlich interessanter.


Lüftungsanlagen: Frische Luft, weniger Feuchte, mehr Wohnqualität

Gute Luftqualität ist ein oft unterschätzter Faktor – gerade in gut gedämmten Gebäuden. Lüftungsanlagen unterstützen dabei, kontinuierlich Frischluft zuzuführen und verbrauchte Luft abzuführen. Das kann helfen bei:

  • Reduzierung von Feuchtigkeit und Schimmelrisiko

  • Besserer Luftqualität (z. B. weniger CO₂-Belastung)

  • Mehr Komfort ohne ständiges Fensterlüften

  • Gleichmäßigerem Raumklima

Je nach System kann eine Lüftungsanlage zudem energetisch sinnvoll eingebunden werden. Entscheidend ist auch hier: Planung und Auslegung müssen zum Gebäude und zur Nutzung passen.


Warum „alles aus einer Hand“ den Unterschied macht

Viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an Schnittstellen: unterschiedliche Gewerke, unklare Zuständigkeiten, Terminprobleme oder Systeme, die nicht optimal zusammenarbeiten.

Der Ansatz von Novagreen Energy: ein abgestimmtes Gesamtkonzept mit klarer Koordination. Das bringt Vorteile wie:

  • Ein Ansprechpartner statt vieler

  • Bessere Abstimmung von PV, Wärmepumpe, Klima und Lüftung

  • Klarer Zeitplan und koordinierte Umsetzung

  • Einheitliche Inbetriebnahme und Systemabstimmung

  • Weniger Reibungsverluste, mehr Planbarkeit


Förderungen: Unterstützung bei Orientierung und Antrag

Gerade bei Wärmepumpen und energetischen Maßnahmen spielen Förderprogramme häufig eine wichtige Rolle. Novagreen Energy unterstützt Kundinnen und Kunden dabei, sich im Thema Förderung zu orientieren und die notwendigen Schritte im Prozess zu strukturieren.
Hinweis: Förderfähigkeit, Höhe und Bedingungen hängen von den jeweils gültigen Programmen und den individuellen Voraussetzungen ab.


Fazit: Ein System, das zu Ihrem Alltag passt

Ob Sie Energiekosten senken, unabhängiger werden oder einfach mehr Komfort im Gebäude möchten: Die Kombination aus Solar, Wärmepumpe, Klimaanlage und Lüftung ist besonders dann stark, wenn sie als Gesamtsystem geplant wird. Novagreen Energy verbindet diese Bausteine zu einer Lösung, die technisch stimmig, organisatorisch planbar und auf langfristigen Nutzen ausgelegt ist.

Mehr erfahren & Beratung anfragen: https://www.novagreen-energy.com/



Mittwoch, 11. Februar 2026

 


Immer mehr Hausbesitzer entdecken die Kombination aus Solarstrom und Wärmepumpe als cleveren Weg, ihr Zuhause nachhaltig und kostensparend zu beheizen. Während die Photovoltaikanlage umweltfreundlichen Strom aus Sonnenenergie erzeugt, nutzt die Wärmepumpe genau diesen Strom, um effizient Wärme für Heizung und Warmwasser bereitzustellen. So entsteht ein System, das fossile Brennstoffe weitgehend ersetzt und die laufenden Energiekosten deutlich senken kann.

Der große Vorteil: Ein Teil des Strombedarfs der Wärmepumpe wird direkt vom eigenen Dach gedeckt. Je besser Solar- und Wärmepumpenanlage aufeinander abgestimmt sind, desto weniger teuren Netzstrom müssen Sie zukaufen und desto unabhängiger werden Sie von schwankenden Energiepreisen. Gleichzeitig sinken Ihre CO₂-Emissionen spürbar – ein Plus für Klima und Umwelt.

Neben der technischen Kombination spielen auch Förderprogramme und eine gute Planung eine wichtige Rolle. Wer frühzeitig prüft, welche Leistung die PV-Anlage haben sollte und welche Art Wärmepumpe (z. B. Luft-Wasser-Wärmepumpe) zum Gebäude passt, kann seine Investition optimal ausrichten und langfristig profitieren.

Wenn Sie in Burgdorf bei Hannover oder der Region wohnen und überlegen, Ihre Heizung auf eine Wärmepumpe umzustellen und diese mit Solarstrom zu kombinieren, ist Novagreen Energy ein geeigneter Ansprechpartner für den Bereich Wärmepumpen. Von der Beratung und Planung bis zur Koordination von Installation und Service erhalten Sie Unterstützung, damit Ihr neues Heizsystem effizient, zuverlässig und zukunftssicher arbeitet.



Donnerstag, 22. Januar 2026

NOVAGREEN ENERGY   

Erneuerbaren Energien und Deutschlandweit umfassende Lösungen rund um Solaranlagen und Wärmepumpen.


 

Freitag, 26. November 2021


 

   Black Friday 2021 bei AVANTBAU   

Nur vom 26. bis 30.11.21 und nur solange der Vorrat reicht!

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Donnerstag, 11. November 2021

Inzidenz stabil über 100: Region Hannover führt 2G ein


 Stand: 11.11.2021

Die Region Hannover zieht die Konsequenzen aus der aktuellen Infektionslage. Ab Freitag gilt in zahlreichen öffentlichen Stätten das 2G-Modell.

Demnach dürfen nur noch Geimpfte oder Genesene Restaurants, Diskotheken, Fitnessstudios und Schwimmbäder betreten. Gleiches gilt für Theater und Kinos sowie Innenangebote in Museen und Zoos. 2G gilt ab Freitag auch bei Treffen und privaten Feiern, wenn mehr als 25 Menschen zusammenkommen. Dann müssen auch Kontaktdaten erhoben werden.

Veranstalter können zusätzliche Regeln erlassen.

Ausgenommen vom 2G-Modell sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Erwachsene mit einer Kontra-Indikation. Letztere müssen vor dem Betreten einer Einrichtung einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen. Veranstaltende von Musik- oder Sport-Events haben Hausrecht und können abweichend von der neuen Corona-Verordnung weitere Zugangsvoraussetzungen festlegen.

Quelle: NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover

Corona Nothilfe weltweit – jetzt spenden!

+++ Corona-Nothilfe Indien & weltweit +++ Spendenaufruf in ARD & ZDF +++ 

COVID-19: Nothilfe für die Menschen in Indien & weltweit 

Aktion Deutschland Hilft, das Bündnis von über 20 Hilfsorganisationen, leistet seit Beginn der Pandemie weltweit Corona-Nothilfe. In Deutschland, in Indien und weltweit. Helfen Sie uns, zu helfen - jetzt mit Ihrer Spende! Die aktuelle Lage in Indien ist katastrophal. Täglich infizieren sich mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus. Über 200.000 Menschen sind bereits an oder mit Corona verstorben. Und die Zahlen steigen weiter. Unsere Hilfsorganisationen sind in Indien vor Ort und wir helfen weltweit: Wir unterstützen Pflegekräfte und Impfkampagnen. Wir verteilen Hygieneartikel und klären über COVID-19 auf, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Jetzt spenden & helfen! 

Unterstützen Sie unsere weltweite Corona-Nothilfe – jetzt mit Ihrer Spende! 

Gemeinsam stehen wir den Menschen in Deutschland zur Seite. Und wir lassen Familien in anderen Ländern nicht im Stich. Helfen Sie uns, Leid zu lindern und Leben zu retten. Jetzt mit Ihrer Spende! 

Corona-Nothilfe in Indien & weltweit: Jetzt spenden! 

 Aktion Deutschland Hilft – das starke Bündnis deutscher Hilfsorganisationen – leistet Nothilfe bei großen Katastrophen. Dazu gehören Erdbeben, Tsunamis und Wirbelstürme. Und Epidemien wie Ebola oder Cholera. Seit vielen Jahren leisten wir Familien in Not gemeinsam humanitäre Hilfe. 

So helfen unsere Bündnisorganisationen weltweit 

Wir verteilen Nahrungsmittelpakete an Familien in Not Wir helfen mit überlebenswichtigen Trinkwasser-Lieferungen Wir setzen Brunnen instand, verteilen Wasserreinigungstabletten und Wasserfilter Bitte unterstützen Sie unsere weltweite Nothilfe – jetzt mit ihrer Spende!
Gemeinsam versuchen wir, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen! 

Wir errichten Handwaschstellen und verteilen sauberes Wasser Wir verteilen Sanitärmaterial und Hygienekits Wir klären Menschen über das Virus und Hygienemaßnahmen auf Wir setzen technische Systeme auf, um Informationen schnell per SMS zu verbreiten Wir verbessern die Gesundheitsversorgung durch mobile Ärzte-Teams Wir unterstützen Pflegekräfte und Impfkampagnen Wir liefern medizinische Ausrüstung wie Schutzmasken und lebensrettende Geräte Wir impfen unterernährte Kleinkinder gegen vermeidbare Krankheiten Wir helfen mit Medikamenten gegen Cholera und andere Krankheiten, die Menschen schwächen Wir errichten Notunterkünfte, in denen Familien medizinische Hilfe erhalten Wir unterstützen Menschen in finanzieller Not Wir beraten Menschen online und per Telefon Dabei arbeiten unsere Bündnisorganisationen eng mit Behörden und Partnern vor Ort zusammen. 

Helfen Sie mit – jeder Beitrag zählt! 

Spendenkonto 
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 
BIC: BFSWDE33XXX, 
Bank für Sozialwirtschaft Spenden-Stichwort: Corona-Nothilfe weltweit 

Quelle: Aktion Deutschland Hilft e.V

AVANTBAU INTERNATIONAL - Ihr starke Partner für Baustoffe & Natursteine & Werkzeuge & Möbel in ganz Europa.

AVANTBAU INTERNATIONAL 

Steht für natürliche Baustoffe wie Naturstein, Granit, Marmor und anderen Materialien, die Ihnen dabei helfen Ihr Eigenheim so wertvoll wie möglich zu gestalten. Bei der Wahl des Materials spielen nicht nur das Aussehen, sondern auch die Strapazierfähigkeit und die Pflege des Natursteinen eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Natursteine, Farben und Ausführungen sowie die Art der Vorbehandlung bieten vielfältige Möglichkeiten. 

AVANTBAU INTERNATIONAL ist der Natursteinhandel mit Top Service und Top Produkten aus den Kategorien Treppen, Arbeitsplatten, Fensterbänken, Natursteinfliesen, und vieles mehr. Wir sind um jede Anfrage bemüht und arbeiten nach dem Motto: Der Kunde ist König. Gerne nehmen wir Ihre Anfrage entgegen und beantworten Ihre Fragen. Schauen Sie einfach vorbei. 

 AVANTBAU INTERNATIONAL ist Ihr Spezialist in Sachen Baustoffe, Fliesen, Natursteine, Möbel und Küchen. Zur Kontaktaufnahme bitte die Anfrage Formular auf unserer Homepage 
AVANTBAU INTERNATIONAL ausfüllen und an uns senden oder ganz bequem 
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Mittwoch, 9. April 2014

Sicherheitslücke in Chat-App

WhatsApp: Chat-Protokolle lassen sich auslesen

Im Internet ist ein Sicherheitsschlüssel aufgetaucht, mit dem sich WhatsApp-Protokolle auslesen lassen – in speziellen Fällen.
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Logo von WhatsApp © WhatsApp
Das Chat-Protokoll von WhatsApp ist angreifbar. Tipp: Daten nicht auf einer SD-Speicherkarte ablegen.

Betroffen: WhatsApp für Android


Der niederländische System-Administrator Bas Bosschert ging der Frage nach, ob es möglich sei, das WhatsApp-Chat-Protokoll von einem Android-Smartphone auf ein anderes zu übertragen. Die Antwort: Ja, das funktioniert. Hierfür muss die WhatsApp-Datenbank auf einer SD-Speicherkarte des Smartphones abgelegt sein. Dies sei sehr oft der Fall, da die meisten Nutzer der App den Zugriff auf eine Speicherkarte erlaubten.

Chat-Daten einfach auslesbar


Mithilfe eines PHP-Skriptes gelang es Bosschert anschließend, die Datenbank von der SD-Karte auf einen Webserver zu übertragen. Von dort aus lassen sich die Daten dann in eine Excel-Tabelle umwandeln und entschlüsseln – der hierfür erforderliche sogenannte AES-Key kursiert derzeit im Internet. Problematisch ist das Ganze auch deshalb, weil WhatsApp für die Verschlüsselung offenbar immer denselben Key verwendet.

Datenbank nicht auf Speicherkarte ablegen


Tipp: Als Besitzer eines Android-Smartphones sollten Sie die Sicherheitseinstellungen von WhatsApp so konfigurieren, dass die Daten nicht auf einer SD-Karte landen. So schützen Sie Ihre Chat-Meldungen vor unerlaubtem Zugriff für den Fall, dass Ihnen die Speicherkarte einmal abhanden kommt. 
 
Quelle: Computerbild.de

Montag, 21. Oktober 2013

Fokus Branchen/ERP: Konkrete Erfolge für den Mittelstand in Handel, Fertigung und Dienstleistung durch Netzwerke, Books, Roundtables und Events zunächst vorweg:


Haben Sie am Wochenende den HRM-Competence Report zum Thema Talent Management erhalten / gelesen? Falls nicht (es gab leider vereinzelt Probleme beim Versenden), dann finden Sie hier was Frau Hoffner und andere HRM-Experten zum Thema geschrieben haben. Ein Zitat vom Wochenende möchte ich auf jeden Fall rezitieren:
„Ich spüre eine starke Erschütterung der Macht.“
Was Frau Hoffner am Sonntag für die Personalabteilungen formuliert hat, gilt auch für viele Branchen. Wir stehen vor großen Veränderungen. Big Data, Internet der Dinge, Industrie 4.0, Customer Centric, ... die Hypes zeigen enorme Chancen auf. Sie stehen aber auch für Orientierungslosigkeit: Wie werden aus Hypes konkrete Erfolge für den Mittelstand?
Ob für Handel, Fertigung, Nahrungsmittel- bzw. Prozessindustrie oder auch für die vielfältigen Dienstleistungsbranchen: Wir müssen weg vom abstrakten, funktionalen Blick und der Fixierung auf die „Tools“ hin zu neuen Prozessen für eine verbesserte naturstein, effizientere und effektivere Wertschöpfung und hin zu branchenspezifischen Best Practices.
  • Beispiel Industrie: Was bedeutet z.B. der Zukunftsträger Industrie 4.0 im Hier und Jetzt für die Steuerungs- und Automatisierungssysteme in der Fertigung? Oder noch konkreter: Wir gehen wir mit Rohstoff- und Energie-Problemen um? Wie geht die Nahrungsmittelindustrie mit neuen Herausforderungen wie Food-Defense oder Chargen-Rückverfolgung um? Hier sind heute konkrete Lösungen gefragt!

  • Beispiel Handel: Wie können In-Memory, das Internet der Dinge, Social Commerce, Touchpoint Management, Mobile BI oder 3D-Drucker die Handels-Prozesse und ihr Management konkret verbessern? Das muss mittelstandstauglich und anhand von nachweisbaren Praxisbeispielen geklärt werden.
Das haben auch die großen Software-Hersteller und Partner der Competence Site erkannt und setzen – ganz im Sinne von Frau Hoffner, Professor Kruse –auf Branchen-Netzwerke:
Und auch Competence Site geht jetzt mit Competence Books an die Branchen (Netzwerke) ran, nachdem bisher die funktionalen Themen (CRM, ...) im Fokus standen. Das ist sicherlich wichtig, um funktionsübergreifend auch für die Branchen umfassende Transparenz über Trends, Best Practices und führende Köpfe und Partner zu schaffen. Die geplanten Delphi-Roundtable (z.B. Handel 2020) der Competence Site sind hier auch sehr hilfreich!
Ich glaube aber, dass darüber hinaus noch eines wichtig ist: Branchen-Events wie in der kommenden Woche jeweils am 29. und am 30. Oktober der Food & Process Day und der Swiss Retail Technology Day. Hier können im Dialog Erfolgs-Erfahrungen ausgetauscht werden. Wollen Sie dabei sein? Gerne stelle ich für Mitglieder der Competence Site jeweils bis zu 100 Freikarten für beide Veranstaltungen zur Verfügung. Nennen Sie mir bitte das Event, bei dem Sie mit dabei sein möchten (Kurze Mail an mich reicht)! Sie erhalten dann einen Gutschein-Code für Ihre Anmeldung. Ich freue mich, Sie kennenzulernen!
Mit besten Grüßen
Ihr Ralf Korb für i2s und das Team der Competence Site
PS: Oracle auf dem Logistik- und SCM-Gipfel am 20. November 2013
Auf Branchen-Networking setzt auch der dritte große Kompetenz-Partner der Competence
Site Oracle schon sehr lange, z.B. beim Handels- und beim Finanzgipfel 2013. Als Logistiker können Sie dieses Jahr mit Oracle und Top-Experten auch noch auf dem sicherlich wieder sehr erfolgreichen Logistik-/SCM-Gipfel 2013 networken. Oracle treffen Sie vorher übrigens auch schon in Zürich als Partner bei unserem Swiss Retail Technology Day.
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Neu auf der Competence Site: Ihre Beiträge automatisch auf XING
Informieren Sie Ihr XING-Netzwerk jetzt automatisch über Ihre neuen Beiträge auf der Competence Site und erzielen so eine erhöhte Reichweite und Sichtbarkeit.

Verknüpfen Sie Ihr Profil der Competence Site jetzt direkt mit XING.
Vernetzung/Registrierung 
Quelle: Focus

Montag, 30. September 2013

Fokus Finanzen: Dummes Deutschland und Wege aus der Inkompetenz ...

haben Sie Ahnung von Geldanlagen? Ich nicht. Ich habe Oliver Blättgen -(den ich unabhängig von seiner Organisation persönlich wertschätze) und - wenn ich meinen Goldbestand verkaufen oder erweitern möchte (zur Zeit eine 35 Euro-Münze mit starkem Potenzial nach oben) - habe ich Önder und Funda, denen ich freundschaftlich verbunden bin und die so ein bisschen in Gold machen ;-) (wer Ciftci kennt, weiß, dass Ciftci nie ein bisschen macht).
So stimmt für mich, was die FAZ am Donnerstag über dummes deutsches Geld (dumb German money) und schlechte, deutsche Kapitalanleger schreibt. Es fehlt mir Kompetenz.
Das liegt aber nicht nur an den Dummen wie mir, sondern meiner Meinung nach müsste die Branche auch mehr in Richtung Kompetenz von Produkt-Anbietern bis zu Endkunden tun. Dauer-Spam durch unauthentische TV-Testimonials sind für mich hingegen eher abstoßend.
Wir versuchen, solchen Kompetenz-Transfer für andere Themen / Branchen zu unterstützen. Auf der IT & Business, der DMS Expo und der CRM-Expo habe ich mich z.B. diese Woche mit Unternehmensvertretern und vor allem unabhängigen Analysten, Professoren, Medien- und Verbandsvertretern ausgetauscht (z.B. Dr. Kampffmeyer, Dr. Sontow, Prof. Gronau, Team BARC, Ralf Korb, Rainer Glatz, ...), u.a. um hinter die Kulissen zu schauen und unsere Competence Books MES, ERP, BI, CRM, ... fertigzustellen. Wir werden nie als investigative Journalisten und Marktanalysten Kompetenz „bewerten“ können, aber wir wollen Kompetenz zusammenführen, jedem sein Forum geben und Medienvertretern und Marktanalysten als unabhängige Instanzen zur Bewertung mit einbinden. Am Ende erspart das niemandem das Nachdenken und Nachprüfen, aber es macht den Zugang zur Kompetenz einfacher.
Schaffen wir solche Transparenz und Kompetenz-Vernetzung auch für die Finanzbranche?
P.S.: Ich fände das spannend. Als Önder Ciftci vor Jahrzehnten vor Schrott-Zertifikaten in der FAZ warnte, war dies für die Branche sicherlich schmerzhaft (einer von Ihnen!), aber die Krise war auch eine Chance für einen Neubeginn, mit Kunden, die kompetenter werden und sich „besser über die Produkte informieren“ (Önder Ciftci in der FAZ). Noch ist das ein Weg.
Wenn uns dieser Weg auch für die Finanzbranche gelingen könnte, wäre das meiner Meinung nach von enormen Wert, vor allem auch für eine Teil-Branche, die mir besonders am Herzen liegt, die nachhaltigen Geldanlagen. Für den Wandel unserer Ökonomie, ist diese Branche von zentraler Bedeutung, aber das Beispiel prokon zeigt, dass man auch in einer gutmenschlichen Branche genau hinschauen muss, auch wenn ich diesen Fall nicht bewerten kann und will. Hier können aber z.B. das Forum Nachhaltige Geldanlagen als Verband, der ECOreporter als Medium (und Zertifizierer) oder Susanne Bergius als Expertin zusammen mit kompetenten Unternehmensvertretern wie Andreas W. Korth ganz wesentlich zu mehr Kompetenz beitragen. Und wenn das dann am Ende auch noch in ein neues Competence Book „Nachhaltige Geldanlagen“ fließen würde, wäre das besonders toll ;-)
Kompetenz-Vernetzung ginge aber nicht nur für Nachhaltige Geldanlagen, sondern auch für andere Finanzthemen (...). Heiko Weyand und Lars Brandau sind für mich z.B. persönlich Instanzen, um doch noch Zertifikate nicht ganz als Teufelswerk zu verwerfen (es kommt darauf an, dass es kein Schrott ist), und wenn ein Robert Halver Tacheles (u.a. in seinem Kapitalmarkt-Monitor) spricht, dann glaube ich ihm und dem ifo-Index, dass am Ende alles gut wird. So Gott will.
Mit kompetenz-optimistischen Grüßen, auch für die Finanzbranche
Ihr Winfried Felser für das Team der Competence Site!
P.S.: Kein PS
Schade, sagt meine Frau, aber ich bin schon geistig auf dem Weg zu Thomas Eggert und unserer gemeinsamen Wiesn-Recherche für unser regionales Competence Book Nr. 2 „Attraktiv leben und arbeiten im Münchner Raum“ (nach Ostwestfalen-Lippe als Nr. 1 und vor Köln-Bonn als Nr. 3, wobei die Attraktivität dieser Top-3-Regionen genau umgekehrt ist).
statistic

Sonntag, 22. September 2013

Fokus Digital: Zukunft Business Intelligence, MES, CRM, SAP, ..., 100 Fans für die neue SCM-Band


Quo Vadis Business Intelligence? Das war die Frage, die das Team der Competence Site uns für das Competence Book BI KOMPAKT gestellt hat.

Consumerization, Agility, Big Data - neue Anforderungen und „disruptive“ Techniken stellen auf jeden Fall bisherige Business Intelligence-Strategien in Frage. Sie versprechen im Gegenzug neue Einsichten in den Datenkosmos, eine breitere Nutzung von Business Intelligence sowie neue Absatzchancen für Anwenderunternehmen, denkt man nur an jenes Potenzial, das in der Analyse von Kundendaten in sozialen Netzwerken oder von Sensordaten steckt.
Das wirkt sich auch auf den Markt aus. Anbieter von Software und Services für Business Intelligence profitieren vom großen Interesse und Investitionsbedarf bei ihren Kunden. Entsprechend positiv entwickelt sich laut der aktuellen BARC-Marktstudie der BI-Gesamtmarkt in Deutschland, den mittlerweile über 250 Hersteller mit geschätzten 600 Produkten bedienen: In den beiden Produktsegmenten „BI-Anwenderwerkzeuge“ und „Datenmanagement-Software“ erhöhten sich in 2012 die Umsätze mit Lizenzen und Wartung gegenüber dem Vorjahr um
13 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Und auch für die kommenden Jahre erwartet BARC ein durchschnittlich zweistelliges Marktwachstum mit Übernahmen, aber auch neuen innovativen Anbietern und Produkten, die sich den großen fachlichen und technischen Herausforderungen der kommenden Zeit stellen wollen.
Perspektivisch kann festgestellt werden: Daten haben sich zu einem entscheidenden Wirtschaftsgut gewandelt, dessen Verfügbarkeit den künftigen Unternehmenserfolg ganz wesentlich beeinflusst. Daten werden strategisch! Voraussetzung ist aber eine austarierte BI-Strategie zwischen Bestehendem und Neuem, die eine flexible Nutzung von BI(-Prozessen) und Daten erst ermöglicht und zugleich durch eine Data Governance absichert.
Hilfe verspricht der BARC BI Congress, der ganz im Zeichen dieser Entwicklung steht und Unternehmen Orientierung, Best Practices und einen direkten Draht zu Kollegen und Marktexperten bietet. An zwei Tagen erwarten die Besucher Fachvorträge und exklusive Marktanalysen zu allen wichtigen Trends in der Business Intelligence und im Datenmanagement, ausführliche Produktvergleiche, spannende Anwendervorträge sowie der „Best Practices Award“ für die innovativsten Unternehmen des Jahres.
Herausfordernde Zeiten also für IT, Fachbereiche und Management, jetzt nicht den Anschluss im „data driven business“ zu verpassen, gleichzeitig aber auch Zeiten des Aufbruchs. Wie sagte schon Steve Jobs: „Innovation unterscheidet den Vorreiter von den Verfolgern.“
Daher: Bleiben Sie innovativ!
Ihr Dr. Carsten Bange, CEO der BARC GmbH, für das Team der Competence Site
PS der Competence Site: Zukunftsperspektiven BI, MES, CRM, SAP, …
Dr. Carsten Bange ist einer der zentralen Köpfe der Business Intelligence-Branche. Wir danken ihm sehr für seine Einschätzung. Weitere führende Köpfe und ihre Einschätzungen zur Zukunft finden Sie in den Eröffnungsbeiträgen unserer Competence Books. Lesen Sie bitte daher auch, was Dr. Carsten Sontow für die MES-Branche und Ralf Korb für die CRM-Branche an Zukunftsperspektiven voraussehen. In unseren Roundtables BI, MES und CRM haben wir weitere Vordenker versammelt. Auch auf dem DSAG-Kongress und in einer Blitzumfrage wurde über die Zukunft nachgedacht. Mehr dazu u.a. auf der Pressekonferenz. Die wichtigsten Zahlen vorweg:
PPS der Competence Site: Fans für SCM-Band
Im SCM-Netzwerk formiert sich um Frontmann Daniel Terner von AEB eine SCM-Band (Supply Chain Management) für den DLK. Schaffen wir zusammen 100 Fans?

Sonntag, 15. September 2013

Fokus CRM: CRM-Expo, Trends, NSA, Daten, Mobile, Zeitdiebe, CRM-Book, Zukunft Personal Nachschlag.

in wenigen Tagen, am 24. September, ist es soweit: Dann startet die CRM-Expo – erstmals zeitgleich mit der DMS Expo und der IT & Business unter einem Messedach in Stuttgart.

Eines steht jetzt schon fest: Nie zuvor war professionelle Business-Software so entscheidend für den Unternehmenserfolg wie heute. Gerade im Bereich Kundenbeziehungsmanagement. Das zeigen die hohe Nachfrage nach CRM-und xRM-Lösungen sowie die aktuellen Trends.
Besonderes Augenmerk fällt nach wie vor auf die mobile CRM-Nutzung: Egal, ob im Büro, unterwegs, beim Kunden oder zu Hause – smarte Apps verwandeln Smartphones, Tablets und Notebooks in tägliche Begleiter für das Beziehungsmanagement.
Ein ganz aktueller Trend bei vielen Kunden und CRM-Interessierten ist die Messung der emotionalen Kundenbindung. Dahinter stecken spannende Fragen: Wie lassen sich Kunden noch besser klassifizieren, Kundenbeziehungen präziser analysieren und noch erfolgreicher gestalten? Haben Sie mehr „Fans“ oder mehr „Söldner“ in den Reihen Ihrer Kunden? Der in modernen CRM-Lösungen integrierte Einsatz des fan-Indikators®, aus dem Hause forum! Marktforschung GmbH, Mainz, unterstützt bei der Kundensegmentierung nach emotionaler Bindung. Des Weiteren steigt der Bedarf nach integrierten Geomarketing-Funktionen für die geografische Analyse und Übersicht kundenrelevanter Informationen. Mithilfe der Georeferenzierung von Adressen und detailgetreuer Karten gelingt es, sämtliche CRM-Daten weltweit visuell darzustellen. Beispielsweise kann man so die potenzialstärksten Kunden in bestimmten Vertriebsgebieten geographisch aufzeigen und auswerten.
Was ist (immer) noch aktuell? Zweifellos das Dauerthema Datenqualität. Rund jede vierte Firmenadresse in Deutschlands Unternehmensdatenbanken ist falsch oder nicht mehr aktuell. Lassen Sie sich vor Ort zeigen, was eine CRM-Lösung auf diesem Gebiet zu leisten vermag. Besonders interessant für alle Unternehmen dürfte die freie Referenzdatenbank Unternehmensverzeihnis.org sein. Mit der Vergabe eindeutiger Unternehmens-IDs und dem zentralen Online-Abgleich definiert sie die Aktualität von Unternehmensinformationen neu.
Keine Frage: Auch in diesem Jahr wird die CRM-expo ihrer Bedeutung als Leitmesse für das Kundenbeziehungsmanagement gerecht. Als deutscher Marktführer für CRM im Mittelstand und langjähriger Partner der CRM-expo, laden wir Sie als CAS Software ein, die neuesten CRM-Trends vor Ort live in Halle 3, Stand C 71 zu erleben. Nutzen Sie den Synergie-Effekt dreier gleichzeitig stattfindender Messen und entdecken Sie das Potenzial hochwertiger Kundenbeziehungen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit freundlichen Grüßen, Andreas Zipser, Mitglied der Geschäftsführung CAS Software AG
PS CRM-Beratungstermine, kostenlose Tickets:
Sie möchten einen individuellen CRM-Beratungstermin vereinbaren? Gerne senden wir Ihnen kostenfreie Tickets zu! Hier zur Anmeldung.
PPS des Competence Site-Teams: CRM-Book und Nachschlag Zukunft Personal
In diesem Report möchten wir ganz besonders dem aktuellesCRM-Magazin danken, mit dem wir erstmalig kooperieren, und natürlich Ralf Korb, der uns wie so oft unterstützt. Zugleich freuen wir uns, dass wir nach dem BPM- und MES-Erfolg jetzt auch unser CRM-Book realisieren. Seien Sie mit dabei, kontaktieren Sie bei Interesse Jörg Jörissen. Und noch ein Hinweis:
An diesem Dienstag, den 17. September, startet in Köln die Zukunft Personal 2013 mit vielen Messe-Highlights. Lesen Sie in unserem Nachschlag zum letzten HRM-Report alles Wichtige zur Messe vom Team der spring Messe Management. Hier geht es zum Special.

Donnerstag, 12. September 2013

Sonntag, 11. August 2013

Fokus IT: Standort Deutschland, Fachkräfte-Mangel, unterschätzt IT-Regionen wie Paderborn und Leverkusen und IT-Mittelstand

die ITK-Branche wird in Zukunft noch stärker mit anderen Branchen zusammenwachsen und als Innovationstreiber fungieren. Das Spektrum ist schier unerschöpflich, es reicht vom Handel, geht über das Gesundheitswesen bis hin zur Industrie. Der Wandel zu einer Industrie 4.0 bringt die Fertigungsindustrie und die Hightech-Branche eng zusammen und verzahnt sie miteinander. Die IT wird als Basis für diese Entwicklung eine wesentliche Bedeutungssteigerung erfahren, denn sie liefert Infrastrukturen und Prozesse für die hochkomplexen, vernetzten Systeme.
In dem stark industriell geprägten Deutschland wird eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ideen entscheidend für unsere Zukunftsfähigkeit sein. Unser Know-how, das traditionell durch Maschinen- und Anlagenbau, die Automobilwirtschaft und die chemische Industrie geprägt ist, bietet eine hervorragende Ausgangslage für den Brückenschlag über die Branchengrenzen hinweg. Aktuell basieren etwa 20 Prozent der Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft auf dem intelligenten Einsatz von ITK-Lösungen. Doch solche Szenarien, wie das der Industrie 4.0, bieten ein gewaltiges Potenzial. Bis 2020 wird erwartet, dass durch ITK industrieübergreifende Wachstumsimpulse von rund 100 Milliarden Euro entstehen.
Deutschland stellt nach den USA, China, Japan und Brasilien weltweit den fünftgrößten ITK-Markt und soll in diesem Jahr einen Umsatz von 153 Milliarden Euro erreichen. Neben dem „geerbten“ Technologie-Know-how tragen auch die geographische und kulturelle Nähe zu den Märkten Mittel- und Osteuropas sowie zu den traditionell starken Handelspartnern in der Europäischen Union zum Erfolg in Deutschland ansässiger ITK-Unternehmen bei. Zudem nimmt der ITK-Anteil an der Wertschöpfung sowohl der klassischen Industrien als auch des Dienstleistungsbereichs seit Jahren zu. Damit leistet die ITK-Wirtschaft einen maßgeblichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und zum Wachstum. In Deutschland gibt es über 85.000 ITK-Unternehmen. Sie erwirtschaften jährlich ein Volumen von nahezu 150 Milliarden Euro.
Im vergangenen Jahr ist der deutsche ITK-Markt um 2,2 Prozent gewachsen und knackte erstmals die 150 Milliarden Euro Marke. Auch die neuesten Zahlen aus der Branche zeigen eine weitere Steigerung auf. Im ersten Halbjahr 2013 konnten 57 Prozent der Unternehmen ihren Umsatz steigern. Besonders gut liefen die Geschäfte bei den Anbietern von IT-Dienstleistungen. Hier sprechen 70 Prozent von steigenden Umsätzen.
Auch in die zweite Jahreshälfte blickt die Hightech-Branche zuversichtlich. Rund drei Viertel der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik rechnen mit steigenden Umsätzen.
Also, alles gut? Leider nein.
Mehr als die Hälfte der ITK-Unternehmen wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Bis zum Jahresende sollen es Prognosen zufolge 907..000 Beschäftigte werden. Allerdings ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt das größte Markthemmnis für die Branche. 55 Prozent der Unternehmen bezeichnen die Fachkräftesituation als behindernd oder sehr behindernd. Dabei ist das wichtigste Kapital der ITK-Branche der Mensch. In Deutschland arbeiten rund 900.000 Erwerbstätige für diese Branche, darunter viele als Selbstständige. Die Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Internetdiensten sind damit hinter dem Maschinenbau zweitgrößter Arbeitgeber in der Industrie – noch vor der Automobil- oder der Elektroindustrie. Gleichzeitig ist die Zahl der freien Stellen für IT-Spezialisten kräftig gestiegen. Aktuell gibt es rund 43.000 offene Stellen für IT-Experten in Deutschland.
Die gute Nachricht ist, dass das Interesse an einem Informatikstudium weiter zunimmt. Im Jahr 2012 haben sich fast 51.000 Studienanfänger an den Hochschulen für das Fach Informatik eingeschrieben. Bereits 2011 wurden Rekordzahlen verzeichnet, jedoch trieben hier schon Faktoren wie die Doppeljahrgänge in Bayern und Niedersachsen sowie die Aussetzung der Wehrpflicht die Zahlen nach oben. Auf dieser hohen Basis wurde 2012 nochmal ein leichtes Plus um ein Prozent erzielt. Die Jobaussichten für Absolventen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sind durchweg hervorragend und der Einstieg ins Berufsleben gelingt dem MINT-Nachwuchs so leicht wie kaum einer anderen Akademikergruppe. Auch die Industrie hat auf den IT-Fachkräftemangel reagiert und bildet verstärkt Jugendliche im IT-Sektor aus. Im Jahr 2012 wurden über 15.200 Ausbildungsverträge in IT-Berufen unterschrieben, ein Plus von 1,7 Prozent.
Trotz dieser positiven Tendenzen ist davon auszugehen, dass der demografische Wandel den Fachkräftemangel auch in der IT-Branche weiter verstärkt. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland zählt es daher zu einer wichtigen Aufgabe, den Fachkräftebedarf zu sichern. Jedoch ist Deutschland bei dieser Herausforderung nicht alleine: Europaweit soll die Nachfrage nach IT-Fachleuten um drei Prozent jährlich steigen. Bis 2015 könnten so in der EU bis zu 864.000 Jobs im ITK-Sektor aus Mangel an Fachkräften unbesetzt bleiben.
Mit kooperativen Grüßen für das Competence Site-Team
Ihr Dr. Winfried Materna, Gründer und Geschäftsführer der Materna GmbH

PS des Competence Site-Teams: IT aus Paderborn + Leverkusen, IT-Mittelstand
Kennen Sie Paderborn im schönen Ostwestfalen-Lippe? Wenn nicht, dann unterschätzen Sie einen der wichtigsten IT-Standorte in Deutschland.. Fast hätte es Paderborn wie Münster in die Top-10 geschafft. Und hätten Sie gedacht, dass Leverkusen, ein Vorort von Köln, auf Platz 4 ist? (Berlin und Hamburg sind nicht unter den Top-25, weil die relative IT-Konzentration bewertet wird). Mehr dazu erfahren Sie im Software-Atlas. Das ruft nach Competence Books zu unterschätzten Regionen wie Ostwestfalen-Lippe und zu attraktiven Arbeitgebern aus dem IT-Mittelstand. Denn auch der IT-Mittelstand wird als Arbeitgeber oft unterschätzt, obwohl er attraktive Chancen bietet. Einige haben wir beispielhaft vorgestellt.
Quelle: Fokus

Montag, 5. August 2013

Fokus Wandel: ten Hompel, Schwärme und EffizienzCluster, Social CRM, Korb, Kampffmeyer, Hesse und C-Books

wohin wird sich die Welt wandeln und wie wird der Wandel bestmöglich gelingen? Wir interessieren uns also neudeutsch für „Change“ und „Change Management“. Unser Wunsch ist es dabei, nicht eine Technik, sondern die Erfolgs-Muster dahinter zu verdeutlichen und so aufzuzeigen, dass sich Schwärme autonomer Fahrzeuge, Social CRM und der Verkauf der HÖRZU und der Weg dahin alle auf gemeinsame Muster reduzieren lassen.
Dabei bin ich sehr froh, dass uns ein Kompetenz-Leuchtturm der Logistik den Weg weist.
Professor ten Hompel hat als Geburtshelfer des Internets der Dinge und der Industrie 4.0 früh erkannt, wohin in Zukunft nicht nur in der Logistik die Reise gehen wird. Schwärme von autonomen, sich abstimmenden Fahrzeugen als Zukunft der Logistik zu erkennen, ist dann keine Kunst mehr, wenn Googles Cars uns irgendwann einmal eine analoge Realität für den Privatgebrauch verkaufen wird (übrigens im ersten Erfolgsmodell mit Hilfe deutscher Technologie von VW und SICK und mit Hilfe eines deutsch-stämmigen Professors, siehe Wikipedia). Eine Kunst ist es hingegen, solche Perspektiven als relevant zu erkennen, lange bevor sie Wirklichkeit werden.
Eine noch größere Kunst ist es, den Wandel nicht nur vorauszusehen, sondern ihn aktiv mit anderen zu ermöglichen. Und auch das ist ihm gelungen. Weit über das Fraunhofer IML oder auch die BVL hinaus, hat er z.B. als Initiator des EffizienzClusters und des Zukunftskongresses die „Kompetenz-Schwärme“ der Logistik vernetzt, um den Wandel voranzubringen.
Und das sind die gewünschten Muster– nicht nur in der Logistik. Komplexität als Treiber und Technologie als Enabler werden generell die Welt wandeln (und auch den Wandel selbst wandeln) in Richtung dezentralerer, autonomerer und intelligenterer und zugleich aber auch vernetzterer Strukturen und Prozesse. Was ist denn Social CRM anderes, als dass die Illusion des monolithischen Markts endlich aufgelöst wird und stattdessen eine Soziologie atomisierter und vernetzter Kundenbeziehungen entsteht? Das wird aber ganz neue Anforderungen an die zukünftigen CRM-Lösungen und ihre Usability stellen.

Und warum hat Döpfner HÖRZU verkauft? Man könnte dies – wie es meistens geschieht – auf PRINT versus DIGITAL reduzieren (mit scheinbar Print ist tot und digital ist die Zukunft). Das verkennt aber, wie viel weiter der Wandel der Medien und des Marketing gehen wird. Digitalisierung muss für Medien Virtualisierung und vor allem Vitalisierung sein, wo neue Strukturen und Prozesse wie oben skizziert entstehen. Das alte zentralistische Content-Monopol der Medien wird durch Forbes, Hufftington & Co in Richtung von Medien abgelöst, die nicht mehr isoliert Content-Produzent sind, sondern partnerschaftliches Medium für „Schwärme“ autonomer, vernetzter „Content“-Partner (Autoren, Leser, Werbekunden). Dann werden "neue" Medien nicht durch Alternativen bedroht, sondern sie sind die Alternative.
Wir nennen das Ganze (immer wieder als unser Mantra) Competence-Networking-Ökonomie und wir glauben, dass die Ökonomie sich generell in Richtung eines dualen Musters von Kompetenz-Netzwerken und Competence Networking wandeln wird, ob es dann Fahrzeug-Schwärme, Social CRM oder „neue Medien“ oder die Branchen-Netzwerke sind, die den Wandel in der Breite vorantreiben (EffizienzCluster, Verbände, ...). Für Unternehmen treten an die Stellen von Abteilungen und Projekt-Gruppen übergreifende Kompetenz-Pools (CoPs) und vernetzte Kompetenz-Teaming-Strukturen (s. Harvard & Co). So werden Unternehmen gleichzeitig sehr nachhaltig und sehr agil und so zukunftsfähig. Auf der neuen Competence Site werden analog Center und Boards diese Dualität abbilden. Und aus Pools von Fahrzeugen, Stationen und Behältern bilden sich die Cyber-Physical-"Teams" für die Abarbeitung von Aufträgen.
Mehr denn je glaube ich allerdings, dass es bei allen Netzwerken auch auf den Einzelnen als Kristallisationspunkt (Initiator, ...) ankommt. Wie sagt es Dueck so schön: „Worauf aber kommt es bei Innovationen an? Auf den, der sie mit Herzblutenergie vorantreibt.“ Damit schließt sich der Kreis wieder mit Professor ten Hompel und seinem Lebenswerk. Wir bräuchten für unsere Zukunftssicherung mehr ten Hompels als Katalysatoren von Netzwerken. So gelingt katalysiert durch Einzelne gemeinsam der Weg von Ideen/Visionen über Konzepte bis in die Praxis.
Sonst machen es am Schluss doch Google & Co mit Ideen Made in Germany!
Mit kooperativen Grüßen,

Ihr Winfried Felser für das Team der Competence Site!
PS: Weitere Kristallisationspunkte Ralf Korb, Dr. Kampffmeyer, Gero Hesse
Auch wenn Sie nicht die Prominenz und Wirkungsbreite eines Professor ten Hompels haben, freue ich mich über die vielen weiteren Kristallisationspunkte in Themen- und Branchen-Communities, die für den Wandel so hilfreich sind. Beispielhaft möchte ich in diesem Report
Ralf Korb (CRM/ERP), Dr. Ulrich Kampffmeyer (EIM) und Gero Hesse (HRM) nennen. Ob durch Studien, Podiumsdiskussionen, Roundtables oder ihre Blogs: Auch sie bringen „ihre“
Themen- und Branchen-Communities als Katalysatoren für den Wandel voran.
PPS: Competence Books als Zugang zu Konzepten und Netzwerken
Alle machen Apps und wir machen Competence Books? Widerspricht das nicht dem oben beschriebenen Wandel. Ganz im Gegenteil: Wir glauben, dass Competence Networking Transparenz über Konzepte und Köpfe braucht und so schaffen unsere Competence Books als „Competence Touchpoints“ diese Transparenz und den Zugang zur Kompetenz. Sie sind die Spitze des Eisbergs, die aber schon den Pfad zur Ganzheit vorbereitet. Was uns besonders freut: Jetzt folgen nicht nur die neuen Themen MES, I 4.0, ..., sondern vor allem auch unser erstes internationales Competence Book: BPM erscheint auch auf Englisch!

Montag, 15. Juli 2013

Rembrandt und die geschwätzige Magd

Unnützes Google-Doodle-Wissen /
Von Tobias Dorfer
/ Veröffentlicht , im Unnützes Google-Doodle-Wissen

Google ehrt Rembrandt van Rijn mit einem Google Doodle.

(Foto: Screenshot Google)
Immer wieder zeigt Google auf der Startseite bunte Bilder oder Animationen - und erinnert damit an besondere Menschen oder Ereignisse. Wir sagen Ihnen, was Sie zum Google-Doodle unbedingt wissen müssen. Heute: 407. Geburtstag des 1669 verstorbenen Malers Rembrandt van Rijn.
Das ist zu sehen:
Eine dunkelbraune Platte mit dem Google-Logo - bedeckt vom Porträt Rembrandts. Vor 407 Jahren wurde der berühmte Maler aus den Niederlanden geboren. Wer die Bilder Rembrandts sehen möchte, sollte das Rijksmuseum Amsterdam besuchen, das am 13. April wiedereröffnet wurde. Hier ist Rembrandts "Nachtwache" zu sehen, eines der bekanntesten Gemälde der Welt. Viele seiner Werke stehen auch im Google Art Project in hoher Auflösung. So ist (fast) jeder Pinselstrich Rembrandts zu sehen.
Dinge, die Sie wissen müssen:
  • Gerede gab es um die Ehe von Rembrandt, Sohn eines Müllers und einer Bäckerstochter, mit Saskia von Uylenburgh. Ihr Vater war ein äußerst wohlhabender Patrizier - und so brachte die Tochter 40.000 Gulden in die Ehe mit Rembrandt ein. So konnte das Paar ziemlich sorgenfrei leben, was aber nicht allen gefiel. Saskias Schwestern erzählten im Ort herum, Rembrandt und seine Frau würden das Familienvermögen verschwenden. Das ließ Rembrandt nicht auf sich sitzen und verklagte die Verwandten seiner Frau. 64 Gulden forderte der Künstler für sich und noch einmal 64 Gulden für Saskia. Die Beklagten wollten aber nur acht Gulden zahlen, "weil er nur ein Maler und sie nur die Frau eines Malers ist". Am Ende weist das Gericht die Klage von Rembrandt ab.
  • Rembrandt soll eine äußerst gesprächige Magd gehabt haben. Eines Tages machte sich der Künstler einen Spaß, malte ein Porträt der Frau und stellte es ins Fenster des Hauses. Es dauerte nicht lange, und die Nachbarinnen kamen vorbei und sprachen mit dem Bild, das der Wirklichkeit offenbar ziemlich nahe kam. Erst als sie merkten, dass die Frau im Fenster gar nicht antwortete, kamen sie näher und bemerkten ihren Irrtum.
  • Die Werke Rembrandts sind beileibe nicht so einzigartig wie viele dachten. Viele Bilder - unter anderem "Der reuige Judas" wurden von anderen Künstlern kopiert. Was ist echt und was nicht? Das erforscht seit 1968 das Rembrandt Research Project. Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht Gemälde, die Rembrandt zugeschrieben werden. Durch die Arbeit der Projektgruppe verringerte sich die Zahl der Bilder, die zweifellos von Rembrandt stammen, auf 350.
  • Rembrandt stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus, die Familie seiner Frau Saskia war vermögend - und doch starb er am Ende in Armut. Das hat mehrere Gründe. Einer sind Tulpenzwiebeln. Während der holländischen Tulpenmanie spekulierte Rembrandt damit und verlor viel Geld. Nach Rembrandt ist auch eine Tulpenart benannt - auch wenn dieser die schönen Blüten nie selbst malte.
  • Wahrscheinlich gibt es keinen Künstler, der sich selbst so oft gemalt hat wie Rembrandt. Etwa 60 Selbstporträts gibt es von ihm: Rembrandt als aufstrebender Künstler, Rembrandt im prachtvollen Gewand, Rembrandt als armer Schlucker im einfachen Malerkittel. So geben die Selbstbildnisse einen guten Eindruck von seinem ereignisreichen Leben.
Interessant für:
Studenten der Kunstgeschichte, Freunde starker Hell-Dunkel-Kontraste und Stammgäste im Rijksmuseum Amsterdam.
Mit diesem Satz können Sie beim Mittagessen punkten:
"Wusstet ihr schon, dass Rembrandt seine Farben mit Weizenmehl klebriger gemacht haben soll?"
Sehen Sie alle Folgen unseres Google-Doodle-Wissens hier.

Quelle: Süddeutsche.de